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nette musik III

ach ja, die kassette, die gute alte. Wisst ihr noch, damals, als eine selbstbespielte Kassette noch der größte Liebesbeweis war, den man von einem Jungen kriegen konnte.... natürlich mit abgehackten liedenden und dem typischen geleier der vierten Kopie und in den Pausen zwischen den Songs das ferne Gemurmel des Alf-Hörspiels, das zu diesem Zweck überspielt wurde (mit Klebeband auf den viereckigen Löchern an der oberen Kante). Ach ja!
Aber ich muss mir derartige Spitzen gegen die fab four doch sehr verbitten, bittesehr. Ohne die wäre ich nichtsnichtsnichts.
Anna hat natürlich recht, was die vorteile von tragbaren musikabspielgeräten angeht. Auch wenn ich den "digitalen furz" vorziehe, weil kleiner und handlicher und weil man nicht ständig batterien wechseln muss. Das geht mir schon bei den Fahrradlampen auf die Eier (Mamas Stimme aus dem Off: "Kind, sei nich so ordinär!"), Entschuldigung, auf die Eierstöcke.
Und überhaupt ist das ja auch was völlig anderes: zum Fahrradfahren gehört immer musik (nur ein Grund, warum ich so gerne mit dem Fahrrad von Pankow nach Neukölln fahre: dreiviertel Stunde Beschallung), aber die Musik kann ich ja dann schlecht zum schreiben hören, weil ich dann eben die füße nicht stillhalten kann.
Das ist nämlich auch der einzige Unterschied zwischen Bauarbeitern und Denkarbeitern: erstere bewegen sich, können also Fahrradfahrmusik hören, letztere müssen stillsitzen. Man kann auch zum Fahrradfahren keine Denkarbeitsmusik hören, weil man dann sofort aufhört zu treten und demzufolge umfällt.

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Rakete 2000 nimmt Abschied von Neukölln

Liebe Freunde,

im Januar 2008 war es, als zwei junge Frauen namens Anna Czypionka und Mareike Barmeyer, die gerade frisch nach Neukölln gezogen waren - ans obere Ende der Hermannstraße wohlgemerkt, dahin fanden nicht mal mehr die Kiffeschwaden aus den coolen ersten Bars im neu entstehenden "Kreuzkölln" - auf einer Kneipentour die Idee hatten: Hier sind so viele Studenten und andere Knalltüten ohne Geld (Genau wie wir!) hier braucht es doch eine Lesebühne!

Das Ä in der Weserstraße bot seinen Raucherraum dafür an, um vor chaotischem Publikum auf Ramschsofas neue Texte auszuprobieren. Die Damen hatten schon Erfahrung und waren vernetzt durch die Autorenvereinigung "Die Lautmaler", die vorher in der Baiz in Mitte und im Duncker in Prenzlauer Berg residiert hatte. Andere Geschichte.

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Saisonauftakt mit Rakete 2000 und Jacinta Nandi

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Endlich ist der Sommer vorbei!
Endlich ist wieder Rakete 2000! Zum Saisonauftakt kommt zum ersten Mal nach der Babypause die grandiose Jacinta Nandiwieder. Sie hat zuletzt im Missy Magazine über ihr großes Vorbild Lady Di nachgedacht, die vor 20 Jahren ums Leben kam.
Und vielleicht bringt sie ihr Baby mit! Ansonsten lesen wie immer Radioeins Kolumnistin Lea Streisand, taz Autorin Mareike Barmeyer und Eva Mirasol über Liebe in der Notaufnahme, Horrorgrusel im Kinderzimmer und Laktoseintoleranzintoleranz in Zeiten der Rezession.
Kommt alle
am Donnerstag, den 14. September
um 20 Uhr
in die Ä Stube Neukölln (Fuldastraße 46).
Wir freuen uns wie hulle!!!
Eure Raketen





Pankow bekommt eine Lesebühne!

Rakete 2000, die Rakete unter den Lesebühnen, zieht nach Pankow.  Nach dem fulminanten Gastspiel des Autorinnenkleeblatts im August im Zimmer 16, haben sich radioeins Kolumnistin Lea Streisand, taz Autorin Mareike Barmeyer, Insa Kohler und Eva Mirasol nun entschlossen, ihre Raketenbasis in Pankow aufzubauen.


Eva, Insa, Lea, Mareike. Foto: Stephan Pramme

Die Beknacktheiten des Alltags, erste Hilfe im Supermarkt, Liebe in der Notaufnahme und die Gefahren beim Nachmachen von Internetvideos, das sind die Themen von Rakete 2000. Dazu tagesaktuelle Schwachsinnigkeiten und jeden Monat neue Texte und Lieder zu einem brandaktuellen Thema, das vom Publikum bestimmt wird.
Das hat Pankow gefehlt!  Die große Premiere ist am 10.10. um 20 Uhr im Zimmer 16 (Florastraße 16, 13187 Berlin)  Premierenstargast ist niemand anderes als die großartige Band Zuckerklub, über die das Missy Magazin schreibt: „Auch mal von einer Leiche vor dem Fenster singen und es mühelos wie ein Liebeslied klingen lassen – …