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ich habe einen traum

also streng genommen hatte ich einen traum. ich habe einen traum gehabt. ("geHABT!!!")

auf jeden fall habe ich geträumt: wir alle wären nach chile gefahren, alle vier, in einem privatjet, und hätten dort in einem extra angemieteten konferenzzentrum/hostel, betrieben von freundlichen chilenen, einige tage verbringen sollen. wir hatten ein schönes zimmer mit sechs stockbetten, alle anderen zimmer waren belegt von leuten, die zu unserer lesung kommen wollten. das war auch in chile kein problem, denn wir alle sprachen die gleiche sprache, oder besser alle auf einmal. es war wie im paradies. erst recht, weil alles alles alles weiß war - der privatjet, die wände, die möbel, die bettwäsche, unsere kleidung und die der chilenen, die tanks, in denen unmengen chichaapfelwein vor sich hingärten und blubberten ("der ist heute abend hinterher fertig!" versprachen die wirte) - es war, wie gesagt, wie im paradies.

so geht mein paradies. jedermann sein eigener fußball. ich kann nichts finden, was daran komisch oder verbesserungswürdig sein sollte.

am donnerstag könnt ihr mich dann beim rücksturz zur erde beobachten, seid lieb und breitet ein großes sprungtuch aus. morgen gibts details, auch zu unseren überrschungsinspektoren.

und wer lacht, kriegt hausverbot.

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Eva, Insa, Lea, Mareike. Foto: Stephan Pramme

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