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Rakete 2000 schreibt Fan Fiction


Ich beisse vorsichtig an meiner Unterlippe während mein Unterbewusstsein mich ermähnt, ich hätte lieber Leggings anziehen sollen, heute. Aber ich ignoriere mein Unterbewusstsein und denke an schönere Sachen wie:  englische Literatur aus dem 19. Jahrhundert, französische Literatur aus dem 19. Jahrhundert, und mein supersexy Milliardärgeschaftsmann-Boyfriend Christian Grey und wie supersexy seine supersexy Augen sind und wie schade es für ihn ist, dass seine Mama eine Crack-Hure-Junkie-Schlampe gewesen ist.

Während dass ich meine Unterlippe vorsichtig beisse, warte ich gleichzeitig auf dem Autoparkplatz oben drauf auf einem typischen amerikanischen Hochhaus. Um mich herum stehen typische amerikanische Autos wie Fords und Chevrolets. Die Autos sind so amerikanisch, dass die Steuer auf der linken Seite des Autos ist. Ich warte hier auf meinen supersexy Milliardärgeschäftsmann-Boyfriend, er war superbeschäftigt den ganzen Tag weil er sein Geschäft in seiner Geschäftsfirma machen musste.

Plötzlich taucht ein Helikopter auf. Mein supersexy Milliardärgeschäftsmann-Boyfriend steigt aus. Seine supersexy Augen sehen richtig supersexy aus auf diesem Autoparkplatz. Meine innere Göttin tanzt mit Freude und macht ein paar Rückwaltsaltos noch dazu.

"Christian!", rufe ich. "Wie oft habe ich dir gesagt, dass ich keine Helikopter mehr geschenkt bekommen möchte? Die erste zwei Helikopter, das private Flugzeug, mein Auto, mein Laptop, das Handy, die Armbanduhr, die originelle Ausgabe von Stolz und Verurteil und der Wecker - sie reichen mir völlig aus als Geschenke! Bitte hör auf mir ständig Sachen zu schenken - ich will eine unabhängige Llteraturinteressierte Frau sein!"

"Na ja", sagt er. Seine supersexy Augen blicken mich an in einer totalen supersexy Art und Weise. "Eigentlich wollte ich dir dieses Helikopter nicht schenken."

Meine innere Göttin fängt an das Macarena zu tanzen, und nachher schält sie ein Ananas ab.

"Warum ist das Helikopter dann da?", frage ich, etwas verwirrt. Mein Unterbewusstsein erinnert mich noch mal daran, dass ich lieber Leggings hätte anziehen sollen, hier oben auf diesem typischen amerikanischen Hochhausautoparkplatz wird es doch ein bisschen frisch.

"Wir fliegen damit nach Deutschland - und dann nach Berlin!", ruft er. "Und dann nach Neukölln und dann in die Weserstraße 40! Wir werden das Helikopter draußen vor dem Ä parken und rein gehen und runter in den Keller! Um 21 Uhr müssen wir da sein! Da werden wir Fan-Fiction-Geschichten hören von Jacinta "Doctor Who-Fan" Nandi, Mareike "Astrid Lindgren-Fan" Barmeyer, Lea "Skandinavische Krimi Fan" Streisand und Insa "Irland-Fan" Kohler."

"Oh, wow, Christian, das hört sich wunderbar an!"

"Und mit Musik von der Prince-Fan-Band Zuckerklub!"

"Du bist wirklich der netteste Milliardärgeschäftsmann-Boyfriend, den ein Mädchen sich wünschen könnte!", sage ich. Dann beisse ich an meiner Unterlippe während meine innere Göttin und mein Unterbewusstsein anfangen, ein bisschen mudwrestling zu machen und steige ich rein ins Helikopter. Rakete 2000! Das wird zehn tausend Hammer sein! Donnerstag, den 26. Mai in Ä-Bar, Weserstraße, 40, 21 Uhr....meine innere Göttin freut sich auf Euch.

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